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Stadtkapelle in Rosenheim
Zwei in einem – die Stadtkapelle Miltenberg hat am vergangenen Wochenende einen musikalischen Auftrag mit einem Vereinsausflugswochenende verbunden. Der Auftrag: Mitgestalltung der Schlussveranstaltung des „Tags der Laienmusik“ auf der Landesgartenschau in Rosenheim. 40 Musiker und zehn Begleitpersonen zählte die Reisegruppe, die sich am Samstagmorgen auf den Weg nach Rosenheim machte. Auf 16.45 Uhr war die Schlussveranstaltung des Laienmusiktages in Rosenheim mit dem Schirmherrn Dr. Friedrich Wilhelm Rothenpieler, Ministerialdirektor des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Forschung und Kunst, dessen Einladung die Stadtkapelle gerne gefolgt war, angesetzt. Der Miltenberger Klangkörper unter der Leitung von Waldemar Stockert sollte eine Stunde zuvor konzertante, moderne Musik spielen, ein Highlight! Das einstündige Konzert auf der WV-Bühne, umgeben von zahlreichen wunderschön gestalteten Blumen- und Pflanzenaustellungen, meisterte die Stadtkapelle mit Bravour: Trotz des anhaltenden Regens spendeten die zahlreichen Zuhörer den Musikern viel Applaus, Werke wie „Around the World in 80 days“ oder die „Klezmer Dances“ kamen beim Publikum besonders gut an. Der Auftritt in Rosenheim war für die Miltenberger eine besondere Ehre, durften sie nicht nur bei der Schlussveranstaltung mitwirken, sie waren gar die einzigen Vertreter aus der Region Unterfranken. Nach der Rückkunft am Sonntagabend zogen alle Mitreisenden ein positives Fazit. Dirigent Waldemar Stockert sprach von einem „runden, lustigen Ausflug, verbunden mit einem tollen Konzert“, Vereinsvorsitzender Bernhard Obier sprach von einem „absolut gelungenen Ausflug, der Lust auf mehr“ mache. Sebastian Gerber
Eine Kapelle auf Reisen
Stadtkapelle Miltenberg präsentiert sich auf Landesgartenschau in Rosenheim

Aktualisiert (Freitag, den 23. Juli 2010 um 13:47 Uhr)
Ferienpassaktion 26.8.2010
Kammerkonzert - 10.7.2010Junge Meister im Alten RathausMusikschule Miltenberg: Preisträger geben Konzert zum Jahresabschluss
Es hat einfach alles gestimmt: Sowohl bei den Erfolgen über das ganze Jahr hinweg, als auch am Samstagabend, als sich die zahlreichen Preisträger aus den Reihen der Musikschule Miltenberg ein letztes Mal im laufenden Schuljahr präsentierten. Dabei stimmte die Mischung aus „alten Hasen“, die schon länger für Miltenberg erfolgreich sind, und Erfolgsneulingen, die ihre ersten Preise gewinnen konnten.
Luisa Reusing und Clara Schmid, Trompete und Klavier, eröffneten das zweieinhalbstündige Konzert. Mit ihrem Stück „Yo-Yo“ von Jean-Francois Basteau lieferten die beiden Jungtalente einen großartigen Start und bewiesen, warum sie im Januar bei „Jugend musiziert“ auf Regionalebene einen souveränen ersten Preis erreichten.
Auch im Anschluss daran bekamen die Gäste im fast voll besetzten Festsaal hochwertige Musik zu Ohren. Jessica Will, Johanna Faust, Paulina Meidel und Anna-Lena Farrenkopf, sowie Catharina Erbacher, Franziska Frey, Maria Boiselle, Theresa Gerber und Jan Packhäuser stellten ihr hohes Niveau mit schwierigen, teils langsamen und getragenen, teils schnellen Werken zur Schau und überzeugten das Publikum, ehe Stephan Geiger den ersten Teil des Konzertes beendete.
Den zweiten Teil eröffnete Hanna Rosenberger mit der Klarinette, die ein Konzert in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart vortrug – ein Komponist, der bei Kammerkonzerten der Musikschule nie fehlen darf. Korbinian Faust auf dem Horn, David Fleischmann mit der Posaune und Jung-Trompeter Philipp Hench übertrafen sich mit ihren Stücken gegenseitig und ernteten sowohl für ihre diesjährigen Erfolge, als auch für ihren Vortrag vom Publikum viel Applaus.
Ebenso großen Applaus erntete Tobias Ravnikar, einer der „Stars“ der Schule: Bundessieger auf dem Bariton und auf der Tuba – was er geleistet hat, ist wohl mit kaum einem anderen zu vergleichen und verdient höchsten Respekt, so auch am Samstagabend, an dem er mit dem „Concerto for brass tuba & orchestra“ von Ralph Vaughan große Begeisterung beim Publikum erreichte.
Ein „musikalisches Dreamteam“, wie Moderator Sebastian Gerber, die beiden nannte, waren und sind Amelie Bertlwieser, Klarinette, und Jan-Moritz Eilers, Klavier. Die beiden Gymnasiasten erreichten im laufenden Jahr den wohl größten Erfolg, einen zweiten Preis auf der „Jugend musiziert“-Landesebene in Bayreuth. Auch an diesem Abend harmonierten sie wieder zusammen und überzeugten mit ihrem Werk „Sonatina for Clarinet and Piano“ von Malcolm Arnold auf ganzer Linie von ihrem Können.
Zur Verabschiedung bedankte sich Bürgermeister Joachim Bieber bei allen Musikerinnen und Musikern für ihr Spielen, sowie bei Waldemar Stockert und Sylvia Ackermann, die Erfolgsschaffer, für ihr Engagement, ihre Leistungen und ihre Erfolge. Auch Sebastian Gerber lobte die gute Zusammenarbeit der beiden, die nicht zuletzt an Amelie Bertlwieser, Stockerts Schülerin, und Jan-Moritz Eilers, Ackermanns Klavierschützling, deutlich würde.
Den Abschluss machte das Brassensemble MiltenBrass mit der „Suite in Three Movements“. Aktualisiert (Montag, den 19. Juli 2010 um 11:16 Uhr) |
Frühjahrskonzert 2010
Mehr als ein bloßer Ohrenschmaus
Frühjahrskonzert: Stadtkapelle Miltenberg überzeugt mit ihrer Darbietung in der Grundschulturnhalle MILTENBERG. Symphonische Werke aus drei Jahrhunderten sowie einschmei- chelnde Unterhaltungsmusik auf ho- hem Niveau hat die Miltenberger Stadtkapelle bei ihrem Frühjahrskon- zert am Samstag in der Grundschul- turnhalle geboten. Dazu wirkte das Stadtoberhaupt als aktiver Bläser mit und moderierte den unterhaltsamen Abend mit der nötigen Sachkenntnis und dem entsprechenden Charme. Das Niveau der Kapelle zeigte sich bereits an der prachtvollen Wieder- gabe von Georg Friedrich Händels Ou- vertüre zu dessen »Feuerwerksmusik«: Das war barocke Musikkultur. Doch auch der interessante Quer- schnitt durch Giacomo Puccinis »Mäd- chen aus dem Goldenen Westen« – da korrespondierten Klarinetten, Saxo- phone, Querflöten und Fagott in feins- ter Harmonie, gefolgt von Saxophon-, Klarinetten- und Flöten- Soli – lud zum genauen Hinhören ein: In der Kom- position schlugen sich zahlreiche Abenteuer samt Schießerei, Mord und Totschlag nieder. Dazu gehört wirklich viel musikalische Phantasie. Mit Gustav Mahlers »Hymnus« nach dessen sechstem Satz aus seiner drit- ten Sinfonie wurde es wieder sehr klassisch. Bei dem gebürtigen Böhmen weiß man wirklich nicht, ob er der grö- ßere Dirigent oder der bedeutendere Tondichter ist. Kostprobe aus Vorzeigeoperette »Die schöne Galathee« gilt nach wie vor als eine wunderhübsche Vorzeige- operette des Franz von Suppé, besitzt sie doch den schmissigen Walzer im Mittelteil. Hier war es besonders die Klarinettistin Amelie Bertlwieser, die mit ihrem prächtigen Solo die Auf- merksamkeit der Hörer auf sich zog. Die begabte Holzbläserin ist in diesem Jahr immerhin Zweitplatzierte bim Landeswettbewerb »Jugend musiziert« in Bayreuth geworden. Für die Mitglieder, die an diesem Abend für lange aktive Mitgliedschaft geehrt wurden, war das anschließende Medley aus dem flotten und tempera- mentvollen Stück »Star Trek through the Years« gedacht. Der Komponist John Moss hat hier Melodien aus fünf verschiedenen Kinoserien zusam- mengefasst. Als besonderes musikalisches Schmankerl zeichnete sich die Ton- dichtung »A Tribute to Yves Montand« aus. Denn hier hatte der bekannte bel- gische Komponist André Waignein drei berühmte Chansons für Blasorchester meisterlich gesetzt: »C èst si bon«, »Les feuilles mortes« und »À Paris«. Die So- lotrompete blies bei letzterem Chan- son Michael Geiger. Bei dem »Dance Fever« von Michael Brown durften Hunderte von Zuhö- rern die Saxophonistin Franziska Frey bei ihrem Solo bewundern und be- klatschen. Auch jüdische Klezmer- musik durfte nicht fehlen. Sie war so fetzig, so volkstümlich, so dass sich der Beifall nur allmählich legte. Elefanten und Dampfsirenen Die Filmmusik des Österreichers Otto M. Schwarz zu »In 80 Tagen um die Er- de« nach dem Roman von Jules Verne wusste ebenso viele Hörer zu begeis- tern. Da spürte man lautmalerisch das Trompeten der Elefanten, die Schüsse bei Auseinandersetzungen von Wei- ßen und Indianern, die Dampfersire- nen und das Läuten des Big Ben. Nach diesem großartigen Finale be- dankte sich das großartig agierende Orchester mit einem Marsch von Paul Anka und einer sehr gefälligen Film- musik mit dem sinnigen Titel »Mah- na-mah- na«. Die Solistin war Carolin Ziegler auf ihrem Bariton – Saxophon. Wolfgang Tulaszewski
Quelle : Bote vom Untermain Aktualisiert (Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 12:09 Uhr) Jugend musiziert 2010 - Landeswettbewerb
Miltenberg kann weiteren Erfolg auf Landesebene verbuchen
In einer Feierstunde im kleinen Rahmen mit den Jungmusikern und deren Eltern lobte Instrumentallehrer Waldemar Stockert die Leistung der beiden, die „den Willen zum Musizieren“ zeige. Die Verbindung zwischen den beiden Jugendlichen stimme musikalisch einfach und das, obwohl sie erst seit vergangenen Herbst ein Duo bilden. Angesichts der starken Konkurrenz im Bereich Klarinette-Klavier und der erst kurzen gemeinsamen Spielzeit, sei der 2. Platz absolut in Ordnung. 22 Punkte von möglichen 25 konnten die beiden Gymnasiasten erreichen – ein Punkt zu wenig für die Weiterleitung zum Bundeswettbewerb nach Lübeck. Das, so Stockert, sei in der Form absolut vertretbar, einige Feinheiten seien es nur gewesen, die den Ausschlag gegeben hätten. Das Programm, das Amelie Bertlwieser und Jan-Moritz Eilers präsentierten, war das selbe wie bereits im Januar auf Regionalebene. Der dritte Satz „Grand Duo Concertant“ von Weber und die moderne „Sonatina“ von Malcolm Arnold, so lautet das Erfolgsrezept – in Würzburg wie nun auch in Bayreuth. Das Ergebnis ist für den Musikverein das Sahnehäubchen des diesjährigen „Jugend musiziert“-Wettbewerbs: Bereits auf Regionalebene in Würzburg konnten Miltenberger Musikschüler überzeugen, oft waren sie allerdings zu jung, um auf den bayernweiten Wettbewerb weitergeleitet zu werden. Im Anschluss bedankten sich die Eltern bei Waldemar Stockert und der Musikpädagogin des Musikvereins, die Klavierlehrerin Sylvia Ackermann, die am Abend leider verhindert war, und überreichten ein kleines Präsent als Dankeschön für die vielen Zusatzstunden und den großen Aufwand, den die beiden Erfolgsformer auf sich genommen hatten. Zum Abschluss richtete Stockert den Blick in die Zukunft. Wettbewerbe, auf internationaler, sowie auf regionaler Ebene warteten auf die musikbegeisterten Teenager, Herausforderungen, denen sich die beiden gerne annehmen. Das lässt hoffen, dass man noch viel von diesem Erfolgsduo hören wird. Sebastian Gerber Aktualisiert (Mittwoch, den 31. März 2010 um 20:53 Uhr) |





Strahlende Gesichter nach glanzvollem Auftritt: Die Jungklarinettistin des Musik-vereins Miltenberg, Amelie Bertlwieser, hat am Montag mit ihrem Pianisten Jan-Moritz Eilers wieder einen hervorragenden Erfolg an den Bayerischen Untermain geholt. Die 15jährige und ihr drei Jahre älterer Begleiter aus Stadtprozelten am Klavier überzeugten die Jury der Landesebene des Amateurmusikerwettbewerbs „Jugend musiziert“ in Bayreuth und eroberten so einen grandiosen 2. Platz.